Montag, 26. Januar 2015
Grazia Deledda: Die Maske des PriestersIn 14 Folgen gelesen von Eva Garg
Täglich bis 8.2.
Grazia Deledda, 1871 in Nuoro auf Sardinien geboren, schrieb bereits als junges Mädchen ihre ersten Romane, deren Veröffentlichung als Skandal aufgenommen wurde. 1899 floh sie aus der Enge ihrer Geburtsstadt in die Inselhauptstadt Cagliari. Im Jahre 1900 heiratete sie und zog nach Rom.
Den Romanen der 1936 gestorbenen Autorin war ein ungeheurer Erfolg beschieden. 1926 erhielt sie – als zweite Frau nach Selma Lagerlöf – den Literatur-Nobelpreis.
Ihr Roman „Die Maske des Priesters“ (im Original „Elias Portolu“) wurde erstmals 1900 in einer römischen Zeitschrift in Fortsetzungen abgedruckt, 1903 erschien er als Buch. Die Autorin zeichnet den Konflikt eines Mannes, der in einer Gesellschaft starrer Normen und Ehrbegriffe eine leidenschaftliche Liebe auslebt – und sie zugleich verleugnet.